Talke Marschall 2007/2008

Zu allererst das Wichtigste: Ich bereue meine Entscheidung für das FÖJ ganz und gar nicht und ich fühle mich in Trenthorst richtig wohl! Das mag an der dörflichen Idylle und der Schönheit der Gebäude liegen,an dem Komfort, den ich hier genieße (u.a. Weg zum eigenen Büro = 100 m, das gemütliche "Hotel-Zimmer", freie Inanspruchnahme des Fahrdienstes), an meinen vielfältigen Aufgaben, die ich nach meinem Interesse mitgestalten kann (Büro, Hoffest-Planungen, Labor, Stall, Wiese, "Instituts-Exkursionen", bald auch noch Küche; bei so viel Abwechslung vergeht die Zeit wie im Fluge!).

Wie jeder FÖJ-ler werde ich ein eigenes Projekt (mit Kindern) machen, wobei ich Ratschläge sowie tatkräftige Unterstützung beim Förderverein finde, und an all den Menschen, die man hier kennen lernt: Fördervereinsmitglieder, Mitarbeiter, Mitbewohner, meine Vorgängerin, die mir eine schöne, lehrreiche Zeit bereiten!

An Trenthorst gibt es nur einen Wehmutstropfen, der mir einfällt: Seine Abgeschiedenheit. Aber spätestens im Sommer werde ich mich wieder öfter auf's Fahrrad schwingen und die Gegend erkunden (Reinfeld 6 km, Lübeck 15km). Zum Glück habe ich aber ständig die Gelegenheit, bei meinen Mitbewohnerinnen zum Einkaufen mitzufahren.

Neben der Arbeit in Trenthorst gibt es insgesamt 5 fünftägige FÖJ-Seminare mit vielen anderen FÖJ-ler/Innen im Jahr. Zwei habe wir schon hinter uns (in Plön und Hamburg), da war eins besser als das andere! Es folgen noch Schleswig, Segeln auf der Ostsee und Sylt. Weiterhin bietet das FÖJ viele Möglichkeiten, sich selbst zu engagieren, zum Beispiel als FÖJ-Sprecher, als Seminarplaner, bei FÖJ-Stammtischen, als Teilnehmer an Aktivitäten (Jugend im Landtag, Umweltklimakongress Berlin, Demonstrationen...) und vieles mehr.