TI:pI

TI:pI steht "Thünen-Institut: praktische Innovationen". Es ist ein Kunstwerk für "Denkmal nach". Hier soll über die Herausforderungen der Welt der Landwirtschaft und mögliche Lösungen für eine Welt ohne Hunger nachgedacht und diskutiert werden, ganz im Sinne der Sustainable Development Goals, insbesondere Nr. 2. 10 Stämme symbolisieren die 10 Herausforderungen (siehe unten), die Weltkugel die globale und auch lokale Herausforderungen und die 10 Hochbeete drumherum für Lösungen. Das World Café als Diskussionsmethode und auch rein praktisch mit einem Café soll anregen, hier einen Moment der Aufmerksamkeit und Gemeinsamkeit zu verbringen.

Making of TI:pI 2021

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Globale Herausforderungen bis 2100

Auch wenn es noch weit weg erscheint, aber das Jahr 2100 ist nicht mehr weit. Die heute geborenen Kinder werden dieses Jahr erleben. Bis dann ist die Versorgung aller Menschen mit ausreichendem, gesundem und bezahlbarem Essen sicherzustellen, das nachhaltig produziert wurde. Fossile Ressourcen gehen zur Neige, die Weltbevölkerung nimmt weiterhin zu, der Klimawandel wird uns allen auf der Welt vieles abfordern und Land und Wasser für die Lebensmittelversorgung knapper. 

Das Thünen-Institut forscht an diesen Fragen, unter anderem am Standort Trenthorst für den "Ökolandbau von morgen: umweltfreundlich, tiergerecht und effizient!". Dabei wird auch die Sicherung der Welternährung nicht aus dem Auge verloren, weil auch wir ein Teil der Welt sind und Lösungen für alle anbieten sollten. Das Themenfeld "Welternährung" und das Projekt "LandLessFood" sind dafür Beispiele.

Sustainable Food 2100
Wissenschaftlicher Artikel zum Thema Welternährung 2100
371-GR-LLF Rahmann2020_Article_CombiningLand-basedOrganicAndL.pdf (720.67KB)
Sustainable Food 2100
Wissenschaftlicher Artikel zum Thema Welternährung 2100
371-GR-LLF Rahmann2020_Article_CombiningLand-basedOrganicAndL.pdf (720.67KB)

Citizen-think-tank

Forschung kann und wird viele Lösungen erarbeiten, aber viele haben gute Ideen. Mit dem TI:pI als symbolisches Zelt wollen wir gemeinsam zu nachdenken, diskutieren und auch zum spinnen anregen. 

Niemand hat DIE Lösung, es gibt viele Lösungen, und alle werden gebraucht, um die Herausforderungen zu meistern. Deswegen kann es auch keine verrückten Ideen geben, die es nicht wert wären zu denken und zu diskutieren. Dabei wollen wir im guten wissenschaftlichen Stil und nicht ideologisch miteinander austauschen: mit Zuhören, sachlichen Beiträgen und Respekt gegenüber anderen Ideen. 

Besonders junge Menschen sollen durch TI:pI inspiriert und beteiligt werden. 

10 Themenfelder

Für das gemeinsame Spinnen und Entwickeln sehen wir folgende Themen- und Aktionsfelder: 

  1. Besser verstehen lernen, was Menschen wirklich an Essen brauchen.
  2. Wie ausreichend gesunde, bezahlbare Nahrung produzieren.
  3. Entwicklung ökologisch kohärenter Nahrungsketten (Produktion bis Konsum).
  4. Nahrungsketten ökonomisch nachhaltig und fair gestalten helfen.
  5. Ethische und soziale Standards für Nahrungsketten definieren.
  6. Neue Nahrungsquellen erforschen.
  7. Nahrungssysteme mit weniger und auch ohne Tierhaltung entwickeln.
  8. Bildung für Nachhaltiges Konsum- und Produktionsverhalten konzipieren.
  9. Grundnahrungsmitteln lokal und nachhaltig produzieren.
  10. Landlose Nahrungsmittelproduktion erforschen.


Wir freuen uns auf die Begegnungen und Bereicherungen.
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